Projektbeispiele

Versandverpackung für techn. Geräte zum Postversand in ganz Europa und darüber hinaus (serialisierte Geräte) unter Beachtung der komplexen innerbetrieblichen Logistik:

Komplexe Verpackungs-Entwicklung für einen umfassenden Relaunch einer breiten Range von technischen Haushaltsgeräten. Die Artikel werden einzeln - oder konfektioniert mit anderen Artikeln aus einem breiten, für den Endkunden frei wählbaren Sortiment an Zubehörteilen - europaweit und darüber hinaus - vertrieben. Ein Standardsortiment ist eher die Ausnahme.

Die Aufgabe:

  • Entwicklung robuster Primär- und Sekundär- Verpackungen für Einzelartikel (zwischen 3 und 6 Kg Gewicht), aber auch für die Sortimente,
  • Polster- und Fixierungselemente in der Primärverpackung
  • Auswahl der bestgeeigneten Folien für Beutel als Schutz für die höchst kratzempfindlichen Oberflächen.
  • Automatisierung der Primär Verpackung (vorher manuell aufgerichtete und gepackte Faltschachteln)
  • Versuchsprogramm zum Test der Eignung unter allen Transportbedingungen.
  • Die Kompatibilität mit dem bestehenden Logistiksystem ist sicher zu stellen: Bulkware zu den Kommissionierungs-Dienstleistern in Deutschland oder im europäischen Ausland. Dort Kommissionierung mit den übrigen Artikeln der individuellen Kundenbestellung.
  • Danach Vertrieb per Logistikdienstleister, überwiegend im Direktversand (Paketversand).
  • Dabei ist der Handlings Aufwand der Einzelartikel für den Transfer von geografisch weltweit verteilten Produktionsstandorten zu den Kommissionierern zu minimieren.
  • Komplexe Ermittlung und Optimierung der Kosten (Activity based costing) für den Transport als Bulk, für die Zwischenlagerung eines Pufferbestandes und für das Handling entlang der Supply Kette.
  • Die passenden Transportbehälter waren zu entwickeln und zu testen.
  • Versandverpackungen für den Rücktransport vom Kunden an den Hersteller (Annahmeverweigerung, Reparatur, etc.).
  • Die Anzahl der unterschiedlichen Schachtelformate für dieses breite Bedarfs-Spektrum soll so gering wie möglich bleiben.
  • Die individuelle Seriennummer der Basisartikel des Sortiments muss zwischen Endmontage und Übergabe an den Logistiker lückenlos dokumentiert werden.

Randbedingungen:

  • Außergewöhnliche hohe Anforderungen des Auftraggebers bezüglich Ergonomie.
  • Alle Primärverpackungen müssen für den Transport von der Montage zum Kommissionierer oder - für Einzelversand zum Endkunden - sicher verschlossen sein.
  • Im Kommissionier Betrieb werden die Bestellungen manuell zusammengepackt und über eine automatische Klebebandanlage verschlossen – eine einzige (!) Anlage für alle anfallenden Schachtelformate und Bedarfsfälle.
  • Dort werden in ca. 50% der Primärverpackung länderspezifische Teile dazugepackt. Dafür müssen sie - für den Endkunden nicht erkennbar- geöffnet und wieder verschlossen werden, ebenfalls über die genannte Klebebandanlage.
  • Die Schlüsselartikel haben eine individuelle Seriennummer, die in der gesamten Logistikkette jeweils auf die nächste Packungseinheit übertragen werden muss. Lesbarkeit und Positionierung des Codes mussten über mehrere Stufen der Supply Chain abgestimmt und in die Spezifikationen übernommen werden.

Besondere Erschwernis:

  • Durchgehend wird auf CCG1 beladen und als Doppelstock gelagert und transportiert. Für Länder außerhalb des Euro Pools für Paletten mussten Einwegpaletten vorgesehen und über die gesamte Supply Chain getestet werden.
  • Während der Versuche wurde festgestellt, dass die üblichen Normbedingungen zum Test der Verpackungsrobustheit deutlich zu niedrig sind, um die tatsächlichen Belastungen in der Logistikkette zu simulieren. Verschärfte Bedingungen wurden ermittelt und dann verwendet.
  • Da die Empfindlichkeit der Artikel im Fallversuch sehr richtungsabhängig ist, mussten auch in dieser Beziehung Versuchsbedingungen ermittelt werden, welche die Realität abbilden.

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